Ritchys Tagebuch

Ritchys Tagebuch
Ritchy schreibt aus Afrika

Namibia

28. April 2010

свети илияПравославни икониови услугиHallo!

Ja ja, ich weiß, ich habe laaange keinen Bericht mehr veröffentlicht, aber manchmal gibt es Zeiten, da möchte man lieber sterben oder morden als einen ´blöden´ Bericht zu erstellen, auf den viele von Euch warten, nicht auf DEN Bericht, eher einfach nur auf irgendeinen Bericht, fast egal was darin steht, um was es geht.

Ich tue Euch den Gefallen; ok, es geht los! ;-))

Im März 2010 war ich in Namibia, nicht alleine, nein, wir waren eine Gruppe von insgesamt 12 Personen plus Guide. Die jüngste Mitreisende war 32, die Älteste war etwas um die 70 Jahr, aber nicht nur wegen der großen Altersspanne eine sehr gemischte Gruppe und ich denke das tat der Reise, dem Miteinander in der Gruppe sehr gut, es war ein verdammt herzliches, zuvorkommendes und liebes Miteinander unter allen Teilnehmern. Los ging es am Fr., 19.03.  am späten Abend in Frankfurt und back waren wir am 03.04., um diese Aschewolke von Island sind wir also gut vorher gekommen.

Wir sind nach etwa 10h Flug in Windhoek, der Hauptstadt von Namiba, ehemals Deutsch- Südwestafrika, gelandet, haben eine kurze Stadtrundfahrt mit dem Bus gemacht, bevor wir im Londiningi Guest House eingekehrt sind.

Am nächsten Tag ging es zum Namib-Naukluft-Park, am darauf folgenden Tag sind wir zu den Dünen von Sossusvlei gefahren, unglaublich klasse diese Dünen.

Am 5. und 6. Tag waren wir in der zweitgrößten Stadt, in Swakopmund an der Westküste, haben dort ein wenig die Stadt erkundet und sind in die Walvis Bay auf Delphine-Schau gegangen, haben auf dem Katamaran am frühen Morgen kalten ´Kaffee´ aus Pinneken getrunken, Möven und Pelikane mit frischem Fisch versorgt und haben nebenbei das beste Bier ´Windhoek Lager´ verköstigt.

Am 7. Tag ging es weiter nach Omaruru, am Rande des Erongo-Gebirges gelegen, aber nicht bevor wir uns die Überreste der ersten Eisenbahn am Stadtrand von Swakopmund angesehen haben. Im Landesinneren haben wir die Spitzkoppe, es handelt sich hier um Granitformationen, besucht mit DEM Felsbogen, leider haben wir die Felsmalereien nicht sehen können. Am Abend sind wir dann auf der Gästefarm Etendero angekommen, haben eine kurze Wanderung auf den Lalasberg unternommen, von welchem wir einen Sonnenuntergang (Sundowner) gesehen haben.

Die 3 darauffolgende Tage haben wir im Etosha-Nationalpark verbracht, sind Wasserstellen angefahren in der Hoffnung, die von uns sehnlichst herbeigewünschten Tier wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel und Leoparden zu sehen, die ´Big Five´ also, mit Bedauern aber muss ich gestehen, dass wir nicht eines dieser Tiere gesehen haben; leider! Dafür aber haben wir viele andere interessante Tiere gesehen, wie Giraffen, Zebras, Oryx Antilopen, Springböcke, um nur einige aufzuzählen.

Nach den drei Tagen sind wir zu den ´San´ gefahren. Diese Menschen leben noch wie Nomaden, zumindest für die Touristen, und haben einen authentischen Einblick in das frühere und das heutige Leben der ´Buschmänner´ bekommen. Auf dem Weg dorthin haben wir uns mit dem Bus festgefahren, aber gemeinschaftlich haben wir den Bus wieder frei bekommen.

Die letzten Tage haben wir dann in der ´Onjala-Lodge´ verbracht, um die Eindrücke, die wir in den letzten Tagen haben sammeln dürfen, auf uns wirken und die Reise ausklingen zu lassen.

Dies ist nur ein kurzer Abriß dessen, was wir erlebt/gemacht haben.

Wie immer geben die folgenden Bilder einen Eindruck der Stimmung wieder; also viel Spaß mit den Bildern!

Der  erste Tag, die Hauptstadt Windhoek!

Die Mädels; Anika und Sandra

Die erste Unterkunft war das ´Londiningi Guest House´; klein aber fein und fast für uns allein- eine Wohltat nach fast 20h Reise von Haustür zu Haustür; ich denke das kann man an den Bildern erkennen.

Am Abend waren wir im Stadtteil Katutura, dem Armenviertel von Windhoek, und haben die Fraueninitiative ´Penduka´ besucht, welche örtliche Kleinunternehmen von Kunsthandwerk bis Gastronomie vereint. Vor dem Essen gab es noch eine Sing- und Tanzeinlage der dort arbeitenden Frauen, Frauen, die in der Familie sehr benachteiligt waren und dort einen Zufluchtsort gefunden haben; tolle Sache.

Nun folgt der zweite Tag!

Der Speetshoogte Pass; atemberaubende Blicke eröffnen sich einem; weltklasse!

Ich stehe hier vor einer 18 Mio Jahren alten versteinerten Düne; finde sie hat sich gut gehalten, reibt man aber mit der Handfläche an dem Gestein, löst sich die obere Schicht ab.

Hier die herrliche Poolanlage; eine von zweien.

1 Kommentar zu “Namibia”

  1. Hi Grosser,

    na das war ja mal wieder ein toller Erlebnisbericht von Deinem Urlaub und tolle Fotos. Wurde auch wirklich Zeit dass Du Dich mal wieder Deiner Seite widmest. Wer Talent hat sollte es nicht verkümmern lassen.
    So habe ich Dich jedenfalls mal wieder gesehen und sage DANKE und hoffentlich bis bad mal…
    Claudia