Ritchys Tagebuch

Ritchys Tagebuch
Ritchy schreibt aus der Welt!

Zwischenstation

22. September 2007

Hallo liebe Leser!

Den neuen Paß und das neue Visum habe ich bekommen und aus Gesprächen heraus hat sich ergeben, dass ich die Möglichkeit habe mit einem Bekannten am Sonntag dem 16.09.07 in Richtung Senegal aufzubrechen. Diese Chance habe ich mir nicht entgehen lassen, hatte ich doch vor diesem Abschnitt der Reise ein wenig Respekt.

Also ging es am Sonntag Morgen um sechs los, besser, solltes es los gehen, da aber in Mauretanien die Zeit keine große spielt kam mein Mitfahrer erst 06:45Uhr; so ist das hier. Wir also im Taxi zur „Taxi-Garage“ ,ausserhalb der Stadt gelegen, dort stehen sehr viele 190 ziger die nur darauf warten mit sechs Mitfahrern vollgestopft zu werden um dann die nächsten etwa 250km über bescheidene Strassen zu fahren.

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Polizei „Klappe die Zweite“

14. September 2007

Hallo!

Hatte wieder mit der Polizei zu tun, aber alles der Reihe nach.

Mittlerweile befinde ich mich in Nouakchott, der Hauptstadt von Mauretanien, wohne hier in der katholischen Mission, von hier sollte es eigentl. schon lange nach Dakar in den Senegal gegangen sein, aber… Den ganzen Artikel lesen »

letzten Fotos Baustelle

6. September 2007

Hallo!

Einen lieben Gruss aus Nouakchott sendet Rainer!

Ich sende Euch hiermit die letzten Fotos von der Baustelle, die ich am 31.08. mit schwerem Herzen verlassen habe, ich habe auch einige Tränen vergossen. In der letzten Woche am Dienstag haben wir die Mitarbeiter zum Abendessen eingeladen, es wurde viel gelacht und viele Reden gesprochen, war schon rührend. Am Mittwoch dann waren wir mit den MA der Mission  beim Spanier um uns bei ihnen für ihre nette Art und dem Rat und der Tat zu bedanken; vielen Dank!

Am Freitag dann bin ich mit dem Bus nach Nouakchott gefahren. Von hier aus wollte ich eigentl. schnell in den Senegal, um mir in Dakar die Impfung gegen Gelbfieber geben zu lassen und ein VISA für Ghana zu bekommen, Den ganzen Artikel lesen »

Schwarzer Stein

27. August 2007

Hallo!

Bewölkte Grüße aus Nouadhibou sendet Rainer.

Mir ist folgendes passiert;

ich war am Sonntag im Ozean schwimmen, der Wind war nicht so stark als das er uns ständig den Sand ins Gesicht gepustet hätte also sind wir los.

Ich bin also durch das seichte Wasser gewaatet um an eine tiefere Stelle zu gelangen, trete gegen einen länglichen „Gegenstand“, fühlte sich an wie ein Gartenschlauch, wollte darüber steigen und verspühre auf einmal einen Schmerz. Ich ziehe meinen Fuß aus dem Wasser und sehe das Blut laufen, merke auch gleichzeitig, dass der Fuß an der Stelle, von der das Blut stammt, ein wenig taub wird. Ok, war wohl doch kein Gartenschlauch, was es aber war kann ich nicht sagen, kenn mich da nicht so aus. Nachdem ich noch einige „Runden“ geschwommen bin, sind wir dann zurück zur Mission, auf der Fahrt wurde das Taubheitsgefühl immer stärker, Schmerzen waren mittlerweile nicht nur im Fuß sondern auch im Unterbein bis zum Knie zu verzeichnen, ich konnte das Bein nicht mehr still halten, ein komisches Gefühl, der Fuß fühlte sich an wie die Wange beim Zahnarzt wenn man eine Spritze hinein bekommt. In der Mission angekommen, haben wir einen s. g. schwarzen Stein, ein altes afrikanisches medizinisches Hausrezept, auf die Wunde gelegt, weil wir nach meinen Erzählungen und so wie die Wunde aussah davon ausgegangen sind, dass es sich um einen Biß von einem giftigen Krebs handelt . Dieser s. g. schwarze Stein besteht aus Knochen entweder von einer Kuh oder einem Rind aus dem Beinbereich, welcher in Stücke geschnitten/gehackt wird und dann verbrannt wird, aber nicht auf offener Flamme, ich würde es so beschreiben, er glimmt nur so vor sich hin. Dieser „Stein“ ist aber wenn man ihn gebraucht fest wie ein echter Stein. Man legt ihn also auf die Wunde, über die das Gift in den Körper gelangt ist. Meine beiden Bißwunden am Knöchel des linken Fusses aussen waren schon fast wieder zu, wir mussten also ein Messer nehmen und die Wunden wieder öffnen, so dass Blut heraus floß, war aber nicht schmerzhaft, denn durch das Gift war der Fuss gefühlsarm, habe nicht viel bemerkt. Der Stein bleibt an der Stelle haften, wenn sich in dem Blut Gift befindet, ist kein Gift mehr im Blut und der Stein kann nicht mehr ziehen fällt er von allein ab. Also den Stein auf die Wunde, er blieb sofort hängen, normalerweise hätte er so wie er hing nicht halten dürfen, wie von Geisterhand hielt er an der Wunde sofort fest. Nach etwa 15 min konnte ich eine Verbesserung des Fußes feststellen; die Schwellung und die Schmerzen nahmen ab, unglaublich aber war. Nach etwa 45 min fiel der Stein einfach ab, die Schmerzen haben stark nachgelassen und die Schwellung war auch zurück gegangen. Da es aber nun zwei Wunden waren, haben wir den Stein auch auf die andere Bißstelle gelegt, dazu mussten wir erst wieder mit dem Messer arbeiten, zum Glück war es scharf. An dieser Stelle bleib der Stein fast 4 Stunden heften bevor er abgefallen ist, auch in dieser Zeit hat sich der Zustand des Beines und die Schwellung noch verbessert. Einen Tag später ist zwar noch ein kleine Schwellung vorhanden, Schmerzen aber kann ich nicht mehr beklagen.

Ich würde es kaum glauben, hätte ich es nicht am eigenen Leib erfahren.

Bis dann,

Rainer!

Menschen

24. August 2007

Hallo!

Meine Tage hier in Nouadhibou/Mauretanien sind gezählt, es stimmt mich ein wenig traurig, denn gerade in den letzten Wochen ist der Umgang hier sehr einfach und ehrlich, offen geworden; ich freue mich aber auch auf Ghana.

Hier einige Fotos von den Menschen, mit denen ich in den letzten Monaten mehr zu tun hatte, ich habe allerdings nicht jeden berücksichtigt.

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Den meisten der Menschen spricht doch eine gewisse Lebensfreude aus dem Gesicht, aus den Augen, oder, und das, wo die meisten dieser Menschen nur das Nötigste besitzen, wobei man von „Besitz“ nicht wirklich sprechen kann!? Wir in den westlichen Ländern haben viele Dinge, sind aber doch oft genug unglücklich, woran das wohl liegt!? Gedanken machen wäre mal angebracht, kann nicht schaden!

Bis bald, freu mich auf Euch,

Rainer!

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